Am 23. Oktober 2017 veranstalteten das Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen in Prag, die Deutsche Botschaft in Prag, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und drei protestantische Kirchen in der Tschechischen Republik einen Festabend zum Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren. Die Festveranstaltung begann in der sächsischen Vertretung und damit an einem historischen Ort: dem Wendischen Seminar auf der Prager Kleinseite. Hier waren die Ausstellungen „Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, Nordböhmen und Niederschlesien“ sowie eine Präsentation zu den Epitaphien in Zittau aufgebaut worden. Nach Grußworten von Dr. David Michel, dem Leiter des sächsischen Verbindungsbüros, und Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau, hielt Dr. Matthias Donath vom Zentrum für Kultur//Geschichte die Festrede. Er sprach über „Spuren der Reformation im böhmisch-sächsischen Grenzraum“ und betonte das gemeinsame grenzüberschreitende Erbe der Reformation, das in der Tschechischen Republik von drei evangelischen Kirchen weitergetragen wird. Anwesend waren der Patriarch der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche, Tomáš Butta, der Bischof der Schlesischen Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses, Magister Tomáš Tyrlík, als Vertreter der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder der Kirchenrat für Internationale Beziehungen dieser Kirche, Dr. Oliver Engelhardt, sowie der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Dr. Carsten Rentzing. Anschließend wurde der Festabend in der Deutschen Botschaft im Lobkowicz-Palais fortgesetzt, wo Botschafter Dr. Christoph Israng die Gäste in den historischen Räumlichkeiten empfing. Unter den Gästen befand sich neben zahlreichen Kirchenvertretern Prinzessin Johanna von Lobkowicz, geb. Gräfin von Castell-Castell.

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