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Wir machen Kultur//Geschichte lebendig!

Das Zentrum für Kultur // Geschichte verbindet kulturelle und historische Fakten mit der Gegenwart und bewahrt sie vor dem Vergessen. Zu den Kernkompetenzen gehört die gesamte Bandbreite des Projektmanagement, angefangen mit der Projektentwicklung, der Evaluierung und Optimierung von Projekten, über die Projektsteuerung bis hin zum Monitoring. Das Zentrum ist ein erfahrener Partner bei der Entwicklung von serviceorientierten Tourismuskonzepten und unterstützt bei der Entwicklung individueller Tourismusstrategien. Wir bieten maßgeschneiderte Leistungen u. a. in Form von Ausstellungen, Museumskonzeptionen, Publikationen, Recherchen und Exkursionen. Unsere Arbeiten sind wissenschaftlich fundiert und dennoch allgemeinverständlich. Moderne Publikationen mit zahlreichen Hintergrundinformationen regen zum Mitdenken an und sind optisch ansprechend gestaltet. Erst dadurch lassen sich Kultur und Geschichte mit allen Sinnen erfahren.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in unser Leistungsspektrum und unsere Arbeitsweise.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte und das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum-Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis veranstalten gemeinsam eine Tagung zur Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen. Auf der Tagung „Die Verwandlung des Landes“ beschäftigen sich Experten aus verschiedenen Bereichen mit den Veränderungen, die sich in den Dörfern und ländlichen Gebieten Sachsens seit der Friedlichen Revolution 1989/90 vollzogen haben. Dabei wird deutlich, wie eng Licht- und Schattenseiten beieinander liegen. Viele Dörfer haben nichts mehr mit der Landwirtschaft zu tun, die Einwohnerzahlen gingen drastisch zurück, Schulen und Gasthöfe mussten schließen. Andere Dörfer profitieren durch ihre Nähe zu Großstädten und wuchsen durch den Bau von Einfamilienhaussiedlungen. Die Landwirtschaft ist äußerst produktiv, braucht aber viel weniger Menschen als früher und ist starker Kritik ausgesetzt, weil die ökologische Vielfalt verlorengeht. Die Beiträge der Tagung wollen analysieren, in welchem Zustand sich unsere Dörfer und Kleinstädte heute befinden und welche Zukunftsperspektiven es gibt. Das Programm finden Sie hier, Anmeldungen nimmt das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum in Kohren-Sahlis entgegen.

2018 war von der Europäischen Union zum Europäischen Kulturerbejahr ausgerufen worden. Auch das ZKG beteiligte sich mit dem Projekt "Von Sachsen nach Europa", das die Herrnhuter Siedlungen in Europa vorstellt und zu einer europäischen Kulturroute verbindet. Am 2. April fand auf Schloss Charlottenburg in Berlin ein Netzwerktreffen statt, wo die Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt und diskutiert wurden.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte entwickelt die Modellausstellung „Land am Klosterwasser“ (Arbeitstitel). Projektträger ist das Christlich-Soziale Bildungswerk mit Sitz in Miltitz bei Kamenz. 2023 soll die Ausstellung im Sorbischen Museum gezeigt werden. Ausgehend von der Tatsache, dass entlang des Klosterwassers die sog. sorbischen Kerngemeinden liegen, sollen die besonderen Bedingungen dieser Entwicklung aufgezeigt werden Die Schwierigkeit des Ausstellungsvorhabens besteht in der Darstellung von Identitäten, emotionalen Empfindungen und Gefühlen, denn es geht nicht darum, einen Blick in die Vergangenheit dieser Mikroregion zu werfen, sondern in erster Linie den gegenwärtigen status quo zu erfassen und zu vermitteln. Die historischen Traditionslinien sind dabei lediglich ein Aspekt, der im Laufe der Jahrhunderte durch soziale, gesellschaftliche und religiöse Transformationsprozesse starken Wandlungen ausgesetzt war und vielfach überformt wurde.

Foto: Am 7.3.2019 trafen sich die Projektpartner Christina Bogusz (Sorbisches Museum), Dr. Robert Lorenz (Sorbisches Institut), Dawid Statnik (Domowina), Jan Jeschke und Peter Neunert (beide CSB), Dr. Matthias Donath und Dr. Lars-Arne Dannenberg (beide ZKG) in den Räumen des Sorbischen Museums zu einem weiteren Arbeitstreffen (v.r.n.l.; Foto: CSB)

Rundum zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), Dr. Christian Striefler, mit dem Jahresergebnis 2018. 50.000 Besucher haben die vom Zentrum für Kultur//Geschichte konzipierte Sonderausstellung „Macht euern Dreck alleene. König Friedrich August III. von Sachsen, das Ende der Monarchie und seine Schlösser“ im Schloss Pillnitz gesehen. Das ist Besucherrekord! Nie zuvor hat eine Sonderausstellung in Pillnitz mehr Besucher angelockt. Das zeigt, dass man nicht nur auf Action und Spielereien an Medienstationen setzen muss, sondern die Besucher bereit sind, auch spannende Texte zu lesen, zu hören und seltene Exponate zu studieren, meinte Dr. Striefler zu dem überraschenden Publikumserfolg. Das ZKG freut sich, zum positiven Jahresergebnis der SBG beigetragen zu haben!

Und auch die zweite, vom ZKG für die SBG entwickelte Sonderausstellung „Böhmen ist mein Heimatland. Deutsche und Tschechen in Nordböhmen 1918-1945“ auf Schloss Weesenstein erfreut sich eines ungebrochenen Besucherinteresses. Sie ist noch bis Ende März zu sehen, ehe sie nach Ustí nad Labem (Aussig) wandern wird.

Wir wünschen allen Freunden, Kollegen und Partnern des Zentrum für Kultur//Geschichte Schaffenskraft und viel Erfolg im Jahr 2019!

Das ZKG erstellt 2019 neun Ausstellungen oder entwickelt dafür die Konzeption, u.a. die neue Dauerausstellung "Militär und Garnison in Königsbrück", "Mythos August" für die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, "Land am Klosterwasser" für das Sorbische Museum... Außerdem sind mehrere Publikationen in Vorbereitung, wie eine Studie zu den Ereignissen von Vertreibung und Integration im Zittauer Zipfel 1945-1951 oder der Band "Lebensbilder des sächsischen Adels IV: Aufsteiger und Eliten im sächsischen Adel".

Das Zentrum für Kultur und Geschichte e.V. bittet geeignete Unternehmen um Bewerbungen um die Teilnahme an einer beschränkten Ausschreibung.

Die beschränkte Ausschreibung umfasst Satz und Druck einer Broschüre (Herrnhuter-Siedlungen in Europa), beinhaltend den Satz der Broschüre in sieben verschiedenen Sprachen bei gleichem Inhalt und den Druck von 40.000 Exemplaren, davon 10.000 Exemplaren in deutscher Sprache und je 5.000 Exemplare in polnischer, tschechischer, niederländischer, dänischer, französischer und englischer Sprache. Die verschiedenen Sprachfassungen sowie die Abbildungen werden vom Zentrum für Kultur und Geschichte bereitgestellt.

Der Anbieter muss seine besondere Eignung vorweisen, insbesondere seine besondere Erfahrung im Umgang mit Mehrsprachigkeit, da die Satzleistungen in mehreren Sprachen zu erbringen sind. Daher werden die Bewerber gebeten, nachzuweisen, dass sie mehrsprachige Satzleistungen ausgeführt haben, idealerweise für Publikationen und Broschüren, die mit gleichem Inhalt in mehreren Sprachen hergestellt wurden. 

Anbieter, die sich am Teilnahmewettbewerb beteiligen möchten, werden gebeten eine formlose Bewerbung mit Nachweis der besonderen Eignung bis spätestens 19. Januar 2019 an das Zentrum für Kultur und Geschichte e.V., Dorfstraße 3, 01665 Käbschütztal OT Niederjahna oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abzugeben.

Am 8. Dezember 2018 wurde die nunmehr sechste Ausstellung eröffnet, die das Zentrum für Kultur//Geschichte im Jahr 2018 inhaltlich betreut hat. Im Mai wurde das ZKG mit der Neukonzeption des Heimatmuseums Radeburg beauftragt. Nach Sichtung der aufgrund der Sanierung des Gebäudes ausgelagerten Museumsbestände wurden die inhaltlichen Schwerpunkte für die Museumsräume festgelegt und mit Ausnahme der Texte im künftigen Heinrich-Zille-Kabinett sowie der Beschriftung der archäologischen Objekte sämtliche Texte entwickelt. Das Heimatmuseum schildert die Geschichte der sächsischen Kleinstadt von den Anfängen bis zur Gegenwart. Erstmals wird auf die Bedeutung als Karnevalshauptstadt Sachsen hingewiesen. Attraktionen der Ausstellung sind u.a. der "Zinnschatz", die Sammlung der Radeburger Schützengesellschaft, Waffen sowie Mobiliar aus dem 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Schuhmacherwerkstatt der Familie Hasenpflug wird die Bedeutung des Handwerks für die Entwicklung der Kleinstadt vorgestellt.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte verantwortete 2018 die Neugestaltung von zwei Dauerausstellungen (Dommuseum Meißen, Heimatmuseum Radeburg) und von vier Sonderausstellungen (Museum Mühlberg 1547, Wenceslaikirche Wurzen, Schloss Pillnitz, Schloss Weesenstein). Außerdem erstellten wir ein Konzept zur Neugestaltung des Stadtmuseums Niesky.

In diesem Jahr jährte sich die Gründung des ersten sächsischen Freistaates zum hundertsten Mal. Der verlorene Ersten Weltkrieg und die nachfolgende Revolution hatten mit dem Ende der Monarchie und der Ausrufung einer Republik Sachsen einen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel bewirkt – ein Ereignis, von dem im Freistaat Sachsen leider kaum Notiz genommen wurde. Lediglich die Sonderausstellung „Macht euern Dreck alleene. König Friedrich August III. von Sachsen, das Ende der Monarchie und seine Schlösser“ auf Schloss Pillnitz und die wissenschaftliche Konferenz „Die Revolution 1918/19 und ihre Folgen“ haben die Ereignisse beleuchtet. Die Konferenz, organisiert vom Zentrum für Kultur//Geschichte und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, fand am 15. und 16.11.2018 in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung statt.

Erfreulich war, dass sich zahlreiche Schüler im Leistungskurs Geschichte sowie weitere Interessierte an beiden Tagen eingefunden hatten und lebhaft die Ereignisse diskutierten, so dass die SLpB und das ZKG ihrem Bildungsauftrag gerecht wurden und es nicht zu einem bloßen Diskurs im sprichwörtlichen gelehrten Elfenbeinturm wurde.

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