In diesem Jahr jährte sich die Gründung des ersten sächsischen Freistaates zum hundertsten Mal. Der verlorene Ersten Weltkrieg und die nachfolgende Revolution hatten mit dem Ende der Monarchie und der Ausrufung einer Republik Sachsen einen fundamentalen gesellschaftlichen Wandel bewirkt – ein Ereignis, von dem im Freistaat Sachsen leider kaum Notiz genommen wurde. Lediglich die Sonderausstellung „Macht euern Dreck alleene. König Friedrich August III. von Sachsen, das Ende der Monarchie und seine Schlösser“ auf Schloss Pillnitz und die wissenschaftliche Konferenz „Die Revolution 1918/19 und ihre Folgen“ haben die Ereignisse beleuchtet. Die Konferenz, organisiert vom Zentrum für Kultur//Geschichte und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, fand am 15. und 16.11.2018 in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung statt.

Erfreulich war, dass sich zahlreiche Schüler im Leistungskurs Geschichte sowie weitere Interessierte an beiden Tagen eingefunden hatten und lebhaft die Ereignisse diskutierten, so dass die SLpB und das ZKG ihrem Bildungsauftrag gerecht wurden und es nicht zu einem bloßen Diskurs im sprichwörtlichen gelehrten Elfenbeinturm wurde.

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