Ausstellungen

Wir erstellen und realisieren anregende und informative Ausstellungen und Museumskonzeptionen. Auch die Entwicklung ganzer Museen ist uns nicht fremd. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Gestaltern und Grafikern fertigen wir publikumsnahe Präsentationen zur Kultur // Geschichte. Wir erstellen Rahmenprogramme und Begleitpublikationen, wie Flyer und Kataloge, wir realisieren Audioführungen und Videopräsentationen.

Unser Anspruch ist stets, Wissen unterhaltsam für alle Bevölkerungsschichten – vom Vorschulkind bis zum Pensionär – zu vermitteln, denn dem Interesse an der Kultur // Geschichte ist keine Altersgrenze gesetzt.

Etwa 70 Millionen Menschen in Europa gehören einer der 337 nationalen Minderheiten und Volksgruppen

an. Die Herausbildung von Nationalstaaten für eine Mehrheitsbevölkerung führte zum Entstehen von nationalen Minderheiten. Minderheiten sind seither durch Vertreibung und Assimilation bedroht. Doch Minderheiten bereichern Europa! Ihr Verlust würde zu einer kulturellen und sprachlichen Verarmung führen. Minderheiten können einen Vorteil für die Mehrheitsgesellschaft darstellen, weil sie Brücken über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg bauen. Die Wanderausstellung stellt den Wert von Minderheiten im Zuge der Herausbildung von Nationalstaaten dar. Schwerpunkt sind die nationalen Minderheiten in Deutschland sowie die deutschen Minderheiten in anderen europäischen Ländern. Zugleich wird gefragt, ob und wie es gelingen kann, das kulturelle Erbe von Minderheiten weiterzutragen.

Angaben zur Ausstellung und zu den Ausleihkonditionen finden Sie hier.

Am 27.10.2018 wurde auf Schloss Weesenstein die durch das Zentrum für Kultur//Geschichte konzipierte Ausstellung "Böhmen ist mein Heimatland! Deutsche und Tschechen in Nordböhmen 1918-1945" eröffnet. Die durchgehend zweisprachige Ausstellung erzählt von den Licht- und Schattenseiten des Zusammenlebens von Deutschen und Tschechen in der ersten Tschechoslowakischen Republik und dem Reichsgau Sudetenland. Ein reich bebilderter Begleitband ergänzt die Ausstellung. Sie ist bis zum 31.03.2019 zu sehen.

Vor 100 Jahren endete die Königsherrschaft in Sachsen. Die Novemberrevolution zwang König Friedrich August III., am 13. November 1918 auf den Thron zu verzichten. Die politische Ordnung Sachsens änderte sich radikal. Die Sonderausstellung „Macht euern Dreck alleene“ in Schloss Pillnitz zeigt, wie die Monarchie in Sachsen zusammenbrach und was aus dem König und seinen Schlössern nach der Revolution wurde. Bisher noch nie gezeigte Dokumente, Fotos und Filme veranschaulichen, wie das Königshaus vor und nach der Revolution lebte und wie es mit dem einschneidenden Umsturz umging. Der originale Schreibtisch, auf dem in Schloss Guteborn der letzte sächsische König seine Worte zum Rücktritt schrieb, ist erstmals im Schloss Pillnitz ausgestellt.

Mit 50.000 Besuchern war es die erfolgreichste jemals in Pillnitz gezeigte Sonderausstellung.

Sonderausstellung Pillnitz 27. April – 3. Oktober 2018

Die Ausstellung thematisiert die Reise Kaiser Karls V. im Jahr 1547 durch  Mitteldeutschland. Sie legt die Grundlagen für eine Kulturroute Karls V. vom böhmischen Eger (Cheb) nach Wittenberg. Der Landkreis Elbe-Elster trat 2017 dem Netzwerk "Europäische Kulturrouten Kaiser Karl V." bei, welches sich dem Erbe des deutschen Kaisers und spanischen Königs widmet. 1547 führte Kaiser Karl V. ein Heer an, welches die evangelischen Reichsstände seiner Herrschaft unterwerfen wollte. Zu den reizvollen Inszenierungen der Sonderausstellung gehören zwei Medienstationen, die die Inhalte der Ausstellung spielerisch vermitteln: Auf einem Pferdesattel sitzend, kann man sich anhören, welche Absichten der Kaiser mit seinem Kriegszug hatte und was er dachte, als er 1547 vor dem Grab Martin Luthers stand. Eine weitere Medienstation mit Touchscreen enthält einen Kaiser-Quiz. Hier können Kinder wie Erwachsene ihr Wissen testen.

Das Schloss Rothschönberg bei Wilsdruff war der Stammsitz der Familie; die Kleinstadt Wilsdruff wurde um 1420 dem Herrschaftskomplex hinzugefügt. Die prägende Anwesenheit der in mehrere Zweige geteilten Familie endete 1945 mit der Enteignung der Rittergüter Rothschönberg, Limbach, Wilsdruff sowie Nieder- und Oberreinsberg. Die Ausstellung erklärt Herrschaftsausübung, Familienverständnis, Bewirtschaftung der Rittergüter, Stiftungen für Kirche und Gesellschaft sowie die Bodenreform und die Verfolgungen im 20. Jahrhundert. Mehrere, teils großformatige Gemälde sowie Fotografien zeigen die Familienmitglieder, die im Wilsdruffer Land gelebt haben.

Eine Sonderausstellung im Heimatmuseum Wilsdruff vom 8. Juli-8. Oktober 2017

Die Ausstellung „Zwischen Pfarrhaus und Ratssaal. 500 Jahre evangelisches Leben in Mühlberg“ schlägt den Bogen von der Reformation bis in die Gegenwart und spart brisante Themen nicht aus. So zeigt sie eindrücklich die Auseinandersetzungen während der Reformationszeit über die Epoche der Konfessionalisierung bis zur Verfolgung der Christen in der DDR und vermittelt auf diese Weise höchst spannende Einsichten aus der örtlichen Perspektive.

Die Ausstellung war eine der Leitausstellungen des vom Kulturland Brandenburg ausgerufenen Themenjahres „Wort&Wirkung. Luther und Reformation in Brandenburg“ und war vom 22. April 2017 bis 31. Oktober 2017 im Museum Mühlberg zu erleben. i

Die Schlacht bei Mühlberg am 24. April 1547 war ein europäisches Ereignis. An der Seite des Kaiser Karls V. und seines Bruders Ferdinand I., römisch-deutscher König und König von Böhmen, kämpften Spanier, ungarische Husaren, Italiener, Neapolitaner und natürlich deutsche Landsknechte aus allen Reichsteilen.

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