Aktuelles

Wir machen Kultur//Geschichte lebendig!

Das Zentrum für Kultur // Geschichte verbindet kulturelle und historische Fakten mit der Gegenwart und bewahrt sie vor dem Vergessen. Zu den Kernkompetenzen gehört die gesamte Bandbreite des Projektmanagement, angefangen mit der Projektentwicklung, der Evaluierung und Optimierung von Projekten, über die Projektsteuerung bis hin zum Monitoring. Das Zentrum ist ein erfahrener Partner bei der Entwicklung von serviceorientierten Tourismuskonzepten und unterstützt bei der Entwicklung individueller Tourismusstrategien. Wir bieten maßgeschneiderte Leistungen u. a. in Form von Ausstellungen, Museumskonzeptionen, Publikationen, Recherchen und Exkursionen. Unsere Arbeiten sind wissenschaftlich fundiert und dennoch allgemeinverständlich. Moderne Publikationen mit zahlreichen Hintergrundinformationen regen zum Mitdenken an und sind optisch ansprechend gestaltet. Erst dadurch lassen sich Kultur und Geschichte mit allen Sinnen erfahren.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in unser Leistungsspektrum und unsere Arbeitsweise.

Der 2013 gegründete Freundeskreis Schlösserland Sachsen fördert und vernetzt staatliche, kommunale und private Schlösser, Burgen und Gärten in Sachsen. Er organisiert Spendenprojekte, fördert Bürgerbeteiligung und hilft bei der Erhaltung des sächsischen Kulturerbes mit. Aktuell gehören ihm rund 70 Schlösser, Burgen, Herrenhäuser und Gärten sowie zahlreiche Privatpersonen an. Seit der Gründung im November 2013 ist Dr. Matthias Donath der Vorsitzende. Bei der Mitgliederversammlung am 28.Juni 2020 wurde er einstimmig für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte konnte im Rahmen des Programmes "Revolution und Demokratie" des Freistaates Sachsen sechs Animationsfilme über Grundbegriffe der Demokratie veröffentlichen. Für das visuelle Konzept und die grafische Umsetzung danken wir der Agentur 3undzwanzig - Agentur für Werbung und Kommunikation aus Dessau-Roßlau. Aufgrund der Jubiläen "100 Jahre Novemberrevolution" und "30 Jahre Friedliche Revolution" befassen sich zwei Filme mit diesen elementaren Einschnitten der deutschen und sächsischen Geschichte.

Eher still und leise aufgrund der Corona-Krise öffnete die Ausstellung „350 Jahre Mythos August der Starke. GESCHICHTE. MACHT. IHR.“ ihre Pforten. Es ist die einzige Ausstellung im 350. Jubiläumsjahr des wohl populärsten Monarchen Sachsens, die bis zum 1. November 2020 in den barocken Prunkräumen von Schloss Moritzburg zu sehen ist.

Um August den Starken ranken sich zahlreiche Mythen, Erzählungen und Legenden. Aber es geht den Ausstellungskuratoren Dr. Matthias Donath und Dr. Lars-Arne Dannenberg nicht darum, sein „Doppelleben“ aufzudecken, sondern Entstehung und Wandel der Mythen aufzugreifen, denn Mythen verändern sich entsprechend den Bedürfnissen und Ansprüchen der Zeit. Der heutige Nationalheld Sachsens wurde noch im sittenstrengen 19. Jahrhundert eher negativ gesehen und taugte nicht als Vorbildfigur. Heute steht er für Lebensfrohsinn, für Kunst- und Kulturgenuss, für Weltoffenheit…

In phantasievollen Inszenierungen, die an Bühnenbilder erinnern, fand die Museumsgestalterin Antje Werner aus Dresden eine anregende Bildsprache im passenden Ambiente von Schloss Moritzburg. Exponate laden dazu sein, seine Kräfte zu messen, Teller zu verbiegen und Hufeisen zu zerbrechen (was allerdings aufgrund der derzeitigen Schutzbestimmungen nur eingeschränkt möglich ist). Kurze Animationsfilme erklären im Comicstil historische Begriffe und Zusammenhänge.

 

Zur Ausstellung ist ein mit über 300 farbigen Abbildungen reich illustrierter Begleitband erschienen, der die Entwicklung in den verschiedenen Medien aufgreift (140 Seiten, 15,- Euro). Er kann über den Via Regia Verlag bezogen werden (www.via-regia-verlag.de).

Der 22. Juni 1945 hat sich tief ins Gedächtnis der Bewohner des Zittauer Zipfels eingebrannt. In den Morgenstunden jenes Sommertages wurden die Bewohner unvermittelt durch polnisches Militär zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen und über die Lausitzer Neiße getrieben. In der DDR durften sie nicht über ihr Schicksal sprechen. Dr. Lars-Arne Dannenberg und Dr. Matthias Donath haben sich in einer mehrjährigen Forschungsarbeit deren Schicksal angenommen und nunmehr die Studie „Do hoan uns die Polen nausgetriebm. Vertreibung, Ankunft und Neuanfang im Kreis Zittau 1945-1950“ vorgelegt. Der Band besticht durch zahlreiche Einschübe von Originalzitaten betroffener Zeitzeugen, wodurch ein höchst packendes und lebendiges Bild von den dramatischen Ereignissen der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg entsteht.

Der Band ist im Buchhandel oder beim via regia Verlag (www.via-regia-verlag.de) erhältlich.

Dr. Lars-Arne Dannenberg wurde auf der Jahresversammlung der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration im Freistaat Sachsen am 3. Februar 2020 in den Vorstand gewählt mit dem speziellen Aufgabenbereich der Betreuung der Stiftungssammlungen (Kustos). Zu den wichtigsten Aufgaben in den nächsten zwei Jahren gehört der Aufbau des Bildungs- und Begegnungszentrums in Knappenrode.

 

Dr. Lars-Arne Dannenberg und Dr. Matthias Donath vom Zentrum für Kultur//Geschichte haben im Auftrag des CSB Miltitz ein Ausstellungskonzept „Land am Klosterwasser“ entwickelt, das die kulturellen und gesellschaftlichen Besonderheiten dieser Kleinregion zeigt. Im Rahmen der Konzepterstellung wurden Symposien durchgeführt, um die Stimmungen und Vorstellungen der Akteure aufzunehmen. Das Konzept sieht für 2023 eine Sonderausstellung im Sorbischen Museum sowie Wanderausstellungen mit Bezug auf die Besonderheiten der Gemeinden in den Orten am Klosterwasser vor.

Auf der Mitgliederversammlung des Kamenzer Geschichtsvereins wurde Dr. Lars-Arne Dannenberg für weitere drei Jahre in den Vorstand gewählt.

Wir wünschen allen Freunden, Partnern und Förderern des Zentrums für Kultur//Geschichte ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2020, in dem sich alle Hoffnungen erfüllen und die gesteckten Ziele erreicht werden!

Für das ZKG hält auch das Jahr 2020 wieder spannende Projekte bereit. Unmittelbar vor der Drucklegung steht der Band „Nausgetriebn. Flucht und Vertreibung im Zittauer Zipfel 1945-1950“, in dem anhand von zahlreichen Zeitzeugengesprächen die Vertreibung von Sachsen aus den Dörfern rechts der Lausitzer Neiße und der Umgang mit den sogenannten Umsiedlern in der Sowjetischen Besatzungszone untersucht wird. Diese dramatische Epoche ist auch Teil der Sonderausstellung „entKommen“ die von den Städtischen Museen Zittau in diesem Jahr gezeigt wird und an deren Erarbeitung das ZKG konzeptionell beteiligt war.

Ebenfalls unter Beteiligung des ZKG entsteht auf dem Gelände der Energiefabrik Knappenrode die Dauerausstellung „Transferraum Heimat“, die mit modernen Ausstellungsformen die bis heute emotional aufgeladenen Ereignisse von Vertreibung und Integration bis in die Gegenwart in den Blick nimmt.

Ab dem 21. März 2020 wird auf Schloss Moritzburg die opulente Sonderausstellung „Geschichte.Macht.Ihr. Mythos August“ zu sehen sein, in der die Legenden und Zuschreibungen an August den Starken ins Visier genommen werden, jedoch nicht um diese zu entzaubern, sondern zu zeigen, wie diese Mythen entstehen, wie sie sich verändern und zum Selbstwertgefühl und zum Stolz der Sachsen beitragen.

Von den vier Ausgaben der Sächsischen Heimatblätter ist die erste überpünktlich bereits erschienen. Die übrigen Hefte widmen sich passend dem Thema der sächsischen Landesausstellung der Industriekultur Sachsens, dem Austragungsort des Tages der Sachsen – Aue und dem Thema Revolution und Demokratie, wobei der Blick weit in die (sächsische) Geschichte zurückreicht.

Auch Familienbiografien ausgewählter sächsischer Adelsfamilien, wie von Carlowitz, von Feilitzsch oder von Bose, stehen auf der Agenda des ZKG.

Weiterhin wird die Konzeption und Gestaltung des Königsfelder Tourismuscenters mit einem modernen Museum und Verkaufsmöglichkeiten vorangetrieben. Königsfeld im Schwarzwald ist eine zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründete Herrnhuter Siedlung, die gerade einen Umbruch erfährt und modernes Stadtmarketing mit einer grundlegenden touristischen Modernisierung erhält.

Das Jahresinhaltsverzeichnis der Sächsischen Heimatblätter Jahrgang 65 /2019 findet sich unter der Rubrik Sächsische Heimatblätter.

Wir wünschen allen Lesern der Sächsischen Heimatblätter sowie den Freunden und Förderern des Zentrum für Kultur // Geschichte eine gesegnete Weihnacht!

Das Zentrum für Kultur//Geschichte gestaltete am 4. Dezember 2019 einen Abend im Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen in Brüssel (Belgien). Thema der Veranstaltung, zu der Gäste vor allem aus den Institutionen der Europäischen Union eingeladen waren, war das Erbe der Herrnhuter Brüdergemeine. Die im 18. Jahrhundert entstandene Herrnhuter Brüdergemeine verfolgt von Beginn an die europäische Idee, Menschen in Europa über Sprach- und Staatsgrenzenhinweg miteinander ins Gespräch zu bringen. Dies konnten Dr. Matthias Donath und Dr. Lars-Arne Dannenberg durch Kurzvorträge und eine moderierte Gesprächsrunde vermitteln. Befragt wurden Markus Gill, Pfarrer der EvangelischenBrüdergemeine Zeist (Niederlande), und der Architekt Daniel Neuer als Vertreter der Evangelischen Brüdergemeine Herrnhut. Das musikalische Erbe ließ der Bläserchor der Brüdergemeine Zeist mit Chorälen und festlicher Musik zur Adventszeit anklingen. Das ZKG konnte auf diese Weise das Erbe der Herrnhuter Brüdergemeine in Brüssel vorstellen und für die Etablierung einer Kulturroute der Herrnhuter Siedlungen in Europa werben.

ZKG Projekt hat im Auftrag der Stadt Reichenbach/O.L. die Entwicklungspotentiale von Schloss Krobnitz analysiert und daraufhin mehrere künftige Nutzungsoptionen vorgeschlagen. Schloss Krobnitz ist mit seiner auffälligen Gestalt, die dem zerstörten preußischen Kriegsministerium in Berlin nachempfunden ist, ein Juwel unter den sächsischen Schlössern.

Im Gutachten wird weiterhin eine museale Nutzung favorisiert, allerdings wird dringend eine neue inhaltliche Ausrichtung empfohlen, die nicht nur familienfreundlicher werden muss, sondern auch viel stärker die Lage im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien berücksichtigt.

Dr. Matthias Donath, Dr. Lars- Arne Dannenberg und Jan Bergmann-Ahlswede haben im Rahmen des im Europäischen Kulturerbejahres 2018 /Europaen sharing heritage geförderten Projektes „Von Sachsen nach Europa. Die Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine“ das Brettspiel „Die Siedler aus Herrnhut“ entwickelt, in dem auf unterhaltsame Weise mit den Ursprüngen und den Idealen der Herrnhuter Brüdergemeine vertraut gemacht wird. Die Sächsische Zeitung berichtete ausführlich darüber in ihrer Ausgabe vom 12.11.2019.

Kaiser Karl V. (1500-1558) war der mächtigste Herrscher seiner Zeit, in dessen Reich die Sonne sprichwörtlich nicht unterging.

2015 hat der Europarat die „Europäischen Kulturrouten Kaiser Karls V.“ als einer seiner Kulturrouten zertifiziert. Die europäischen Kulturrouten verknüpfen das Erbe mehrerer Länder Europas miteinander und verweisen auf die Bedeutung der gemeinsamen Geschichte und Kultur.

Durch den brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster initiiert, wurde auf deutscher Seite der Weg Kaiser Karls V., den er  im Frühjahr 1547 vom böhmischen Eger (Cheb) kommend über Mühlberg/Elbe nach Wittenberg genommen hat, als er den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich verfolgte, in den Verbund aufgenommen. Nunmehr wurde Dr. Lars-Arne Dannenberg in den Wissenschaftlichen Beirat (Scientific Board) berufen.

Im Rahmen des European sharing heritage / des Europäischen Kulturerbejahres haben sich Dr. Matthias Donath und Dr. Lars-Arne Dannenberg vom Zentrum für Kultur//Geschichte auf Spurensuche zu den Herrnhuter Siedlungen in Europa begeben, um nach dem heutigen Umgang mit dem Erbe zu fragen und mögliche Nutzungspotentiale dieses Erbes zu erschließen. Entstanden ist ein Wegweiser in sieben Sprachen deutsch, englisch, französisch, niederländisch, dänisch, tschechisch und polnisch. Bei Interesse kann der Wegweiser in Herrnhut bezogen werden.

Broschüre Herrnhuter Siedlungen in Europa - deutsch (PDF)

Brochure Settlements of Moravian Church in Europe - english (PDF)

Das Zentrum für Kultur // Geschichte erstellt im Auftrag des CSB Miltitz ein Ausstellungskonzept mit dem Projekttitel "Land am Klosterwasser" für das Sorbische Museum Bautzen. Die Ausstellung nimmt die Besonderheiten der sorbischen Kerngemeinden unter ausstellungsdidaktischem Herausforderungen in den Blick. Am 17.09. haben Dr. Lars-Arne Dannenberg und Dr. Matthias Donath das Konzept im Sorbischer Museum vorgestellt.

Ca. 70 Mio. Menschen in Europa gehören einer der 378 nationalen Minderheiten oder Volksgruppen an. In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium des Inneren veranstaltet das Zentrum für Kultur // Geschichte am 20.06.2019 im Schlesischen Museum Görlitz einen Diskussionsabend unter dem Motto "Minderheiten bereichern Europa". Dazu berichten Vertreten der deutschen Minderheit in Polen und Ungarn sowie Vertreter der friesischen Volksgruppe und der sorbischen Minderheit in Deutschland von ihren Erfahrungen, den rechtlichen Rahmenbedingungen in ihren Ländern und kulturellen Besonderheiten.

Informationen finden Sie hier.

Die Gemeinden entlang des Klosterwassers gehören zu den sog. sorbischen Kerngemeinden. Hier haben sich sorbische Kultur und Sprache über alle Brüche und Zäsuren hinweg bis heute im Alltag erhalten. Warum ist das so? Was sind die Ursachen und Bedingungen für dieses Phänomen? Wodurch unterscheiden sich die Dörfer am Klosterwasser von den Nachbargemeinden? Diesen Fragen wird auf dem Symposium „Land am Klosterwasser“ am 6.6.2019 im Sorbischen Museum Bautzen anhand von vier unterschiedlichen Perspektiven und Zugriffen nachgegangen, dem geschichtlichen - dem kirchlich-konfessionellen, dem sozialen und dem gesellschaftlich-politischen Diskurs. Eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrum für Kultur und Geschichte e.V., des Christlich-Sozialen Bildungswerks Sachsen Miltitz e.V. und des Sorbischen Museums Bautzen.

Am 10. und 11. Mai 2019 veranstaltete das Zentrum für Kultur//Geschichte gemeinsam mit dem Evangelischen Zentrum Ländlicher Raum-Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis sowie der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung eine Tagung zur Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen. Der ländliche Raum hat in den letzten knapp 30 Jahren teilweise dramatische Veränderungen durchlaufen. Die meisten Dörfer mussten eine gewaltige Abwanderung hinnehmen, gepaart mit einem gesellschaftlichen Wandel. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurden diese Entwicklungen aufgezeigt und diskutiert. 

Ein besonderes Spannungsmoment ergab sich daraus, dass Theorie und Praxis gegenübergestellt wurden. Während die Referate die Dorfentwicklung in Sachsen seit der politischen Wende 1989/90 beschrieben (Gerhart Pasch), die demographischen Strukturen und Entwicklungen (Tim Leibert), die Veränderungen von Kirche im ländlichen Raum aufgriffen (Dirk Mütze) sowie den Umgang mit Kulturgut im ländlichen Raum hinterfragten (Matthias Donath) oder die ländlichen Räume in Sachsen herausarbeitete (Stephan Beetz) bis hin zur Vorstellung der Förderinstrumente des ländlichen Raums (Henning Kuschnig), berichteten Manfred Probst und Georg Ludwig von Breitenbuch von ihren Erfahrungen aus der Landwirtschaft. Während der eine ökologische Landwirtschaft betreibt, ackert der andere gemäß konventioneller Methoden. 

Die Beiträge werden in einem Themenheft der Sächsischen Heimatblätter veröffentlicht.

Das Zentrum für Kultur//Geschichte und das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum-Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis veranstalten gemeinsam eine Tagung zur Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen. Auf der Tagung „Die Verwandlung des Landes“ beschäftigen sich Experten aus verschiedenen Bereichen mit den Veränderungen, die sich in den Dörfern und ländlichen Gebieten Sachsens seit der Friedlichen Revolution 1989/90 vollzogen haben. Dabei wird deutlich, wie eng Licht- und Schattenseiten beieinander liegen. Viele Dörfer haben nichts mehr mit der Landwirtschaft zu tun, die Einwohnerzahlen gingen drastisch zurück, Schulen und Gasthöfe mussten schließen. Andere Dörfer profitieren durch ihre Nähe zu Großstädten und wuchsen durch den Bau von Einfamilienhaussiedlungen. Die Landwirtschaft ist äußerst produktiv, braucht aber viel weniger Menschen als früher und ist starker Kritik ausgesetzt, weil die ökologische Vielfalt verlorengeht. Die Beiträge der Tagung wollen analysieren, in welchem Zustand sich unsere Dörfer und Kleinstädte heute befinden und welche Zukunftsperspektiven es gibt. Das Programm finden Sie hier, Anmeldungen nimmt das Evangelische Zentrum Ländlicher Raum in Kohren-Sahlis entgegen.

2018 war von der Europäischen Union zum Europäischen Kulturerbejahr ausgerufen worden. Auch das ZKG beteiligte sich mit dem Projekt "Von Sachsen nach Europa", das die Herrnhuter Siedlungen in Europa vorstellt und zu einer europäischen Kulturroute verbindet. Am 2. April fand auf Schloss Charlottenburg in Berlin ein Netzwerktreffen statt, wo die Ergebnisse der einzelnen Projekte vorgestellt und diskutiert wurden.

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