Das Zentrum für Kultur//Geschichte gestaltete am 4. Dezember 2019 einen Abend im Verbindungsbüro des Freistaats Sachsen in Brüssel (Belgien). Thema der Veranstaltung, zu der Gäste vor allem aus den Institutionen der Europäischen Union eingeladen waren, war das Erbe der Herrnhuter Brüdergemeine. Die im 18. Jahrhundert entstandene Herrnhuter Brüdergemeine verfolgt von Beginn an die europäische Idee, Menschen in Europa über Sprach- und Staatsgrenzenhinweg miteinander ins Gespräch zu bringen. Dies konnten Dr. Matthias Donath und Dr. Lars-Arne Dannenberg durch Kurzvorträge und eine moderierte Gesprächsrunde vermitteln. Befragt wurden Markus Gill, Pfarrer der EvangelischenBrüdergemeine Zeist (Niederlande), und der Architekt Daniel Neuer als Vertreter der Evangelischen Brüdergemeine Herrnhut. Das musikalische Erbe ließ der Bläserchor der Brüdergemeine Zeist mit Chorälen und festlicher Musik zur Adventszeit anklingen. Das ZKG konnte auf diese Weise das Erbe der Herrnhuter Brüdergemeine in Brüssel vorstellen und für die Etablierung einer Kulturroute der Herrnhuter Siedlungen in Europa werben.

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