Am 24. April 2015, auf den Tag genau 468 Jahre nach der Schlacht bei Mühlberg, eröffnete das Museum Mühlberg. Im Beisein von über 200 geladenen Gästen, darunter der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke, S.E. der Botschafter von Spanien Pablo Garcia-Berdoy, Bundeskulturministerin Johanna Wanka, Landeskulturministerin Sabine Kunst, Friedrich Wilhelm von Rauch, Maja Oetker, Eberhardt von Kuenheim u.v.a.m., führte Kurator Dr. Lars-Arne Dannenberg durch die Ausstellung.

Die inhaltliche Konzeption des völlig neu gestalteten Museum hatte das Zentrum für Kultur//Geschichte übernommen. Das Museum thematisiert die Schlacht bei Mühlberg als europäisches Ereignis und bettet sie ein in die Zusammenhänge der Reformation. Der Schmalkaldische Krieg, dessen Finale die Schlacht bei Mühlberg bildete, war der erste Religionskrieg auf deutschem Boden. Die Ausstellung mit zahlreichen kulturhistorisch wertvollen Exponaten, wartet mit lebendigen multimedialen Inszenierungen auf, deren Inhalte und Ideen vom ZKG entwickelt wurden. Darüberhinaus wird auch die Stadtgeschichte Mühlbergs präsentiert, die geprägt war vom Leben am und mit dem Fluss Elbe. Auch ein dunkles Kapitel, die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers, das von der sowjetischen Besatzungsmacht als eines der berüchtigten Speziallager fortgeführt wurde, wird nicht ausgespart.

Die neue Dauerausstellung wird in der aufwändig restaurierten Propstei, einem prächtigen Gebäude des frühen 16. Jahrhunderts, gezeigt. 

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