Die Lutherdekade, deren Höhepunkt im kommenden Jahr naht, hat zu zahlreichen Aktivitäten geführt, die Bedeutung und Erbe der Reformation herausstellen. Bislang war dabei allerdings Osteuropa ausgeblendet. Erst aufgrund der Erfahrungen mit der vom Zentrum für Kultur//Geschichte konzipierten grenzüberschreitenden viersprachigen Ausstellung „Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, in Schlesien und Böhmen“ wurde dieser „vergessene Teil Europas“ bewusst. Aufgrund dieser Erfahrungen hat das ZKG gemeinsam mit dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa (DKF) Ausstellungen zu Reformation und evangelisches Leben heute in Pommern, im früheren Ost- und Westpreußen sowie in der Slowakei, dem historischen Oberungarn, entwickelt.

Des Weiteren entsteht auf Initiative des ZKG gemeinsam mit dem DKF ein durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland geförderter Wegweiser "Evangelisches Erbe in Osteuropa", der in sechs Sprachen abwechslungsreich und hervorragend illustriert Orte der Reformation in Ost- und Südosteuropa vorstellt und einlädt, sich selbst auf Entdeckungsreise zu begeben.

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